Wie werde ich Schiedsrichter ?

In ganz  Deutschland gibt es circa 80.000 Schiedsrichter, die fast jede Woche im Einsatz sind, damit der Spielbetrieb in allen Klassen gewährleistet wird. Willst auch Du Schiedsrichter werden, so kannst Du Dich bei Deinem zuständigen Landesverband erkundigen, wo der nächste SR-Anwärter-Lehrgang stattfindet.

 

Voraussetzungen:
  • Mindestalter 14 Jahre (DFB ab 12 Jahre),

  • zudem Mitglied in einem Verein,

  • Interesse am Fußball,

  • Einsatzbereitschaft für jährlich mindestens 20 Spielleitungen und Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen an acht bis zwölf Tagen pro Jahr.

 

Ausbildung:
  • Je nach Landesverband ca. 20 bis 25 Unterrichtsstunden

  • drei Ausbildungstage innerhalb von einer Woche

  • Einführung in die Grundzüge der Fußballregeln und Gewaltprävention

 

Prüfung:
  • Schriftliche Beantwortung von Regelfragen,

  • Eine körperliche Leistungsprüfung ist in diesen drei Tagen nicht erforderlich,

  • diese wird jedoch in einer speraten Veranstaltung gelehrt

  

Einsätze:
  • Nach Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den unteren Klassen.

  • Hierbei erfolgt möglichst Betreuung durch erfahrene Kollegen (siehe unten)

 

Schiedsrichterpaten 

Kompetenzen von

Schiedsrichter-Paten


SR-Paten sind im Idealfall aktive oder ehemalige Schiedsrichter. Sie sollen den Neuling durch ihre gute Regelkenntnis und die umfangreiche Praxiserfahrung bestmöglich unterstützen. Bei der angestrebten Betreuung handelt es sich vorrangig um eine integrative Maßnahme, deshalb stellt eine hohe Sozialkompetenz die wichtigste Eigenschaft eines geeigneten Paten dar. Der Pate soll insbesondere bei den ersten Einsätzen mit Rat und Tat zur Seite stehen und für einen reibungslosen Ablauf vor Ort sorgen. Zudem soll er

sicherstellen, dass der Umgang zwischen allen Beteiligten - dem Schiedsrichter, Trainer, Offiziellen und Zuschauern - respektvoll und sachlich erfolgt. Handlungsempfehlungen für den SR-Paten sind detailliert in einer Handreichung beschrieben. Der SR-Neuling soll zudem nachhaltig in die Gemeinschaft integriert werden und wenn nötig, den SR-Paten als Vertrauensperson um Rat fragen. Für sein betreuendes Engagement bei den Spielleitungen erhält der Schiedsrichter-Pate eine Aufwandsentschädigung. 

Ablauf der Betreuung


Die Betreuung des SR-Paten erfolgt in mehreren Phasen. Eine detaillierte Beschreibung dazu, findet sich in der Handreichung für SR-Paten wieder.  
Bereits vor der ersten Spielleitung kommt es zur Kontaktaufnahme, um bestehende Fragen zu klären. Zudem muss sichergestellt werden, dass die Bestätigung der Ansetzung über das DFBnet erfolgt. Danach können sich SR-Pate und Neuling der eigentlichen Vorbereitung und Zusammenstellung der Ausrüstung widmen.   Am Spieltag werden vor allem die organisatorischen Dinge durch den SR-Paten mitbetreut und auftretenden Probleme gelöst. Neben der Platzkontrolle ist insbesondere die gemeinsame Durchsicht der Spielerpässe angedacht. In der Halbzeit soll der SR-Pate beim Neuling vorstellig werden und eine kurze Rückmeldung geben. Nach dem Spiel werden dann in einer 

gemeinsamen Auswertung Optimierungsbereiche & Verbesserungsvorschläge besprochen. Außerdem wird der Spielberichtsbogengemeinsam ausgefüllt, um Fehlerquellen zu minimieren. Weiterhin sollte einige Tage später nochmals ein Meinungsaustausch über die Spielleitung erfolgen. Die Dauer der Zusammenarbeit zwischen SR-Pate und Neuling soll auf höchstens ein Jahr begrenzt sein.  Nach Beendigung der Patentätigkeit soll ein Betreuungsbogen Aufschluss darüber geben, wie die Zusammenarbeit verlief und auf welchem Leistungsniveau sich der Neuling befindet.

Konkreter Ablaufplan 
 

Der SR-Pate ……

  1. und sein Neuling reisen gemeinsam zum Spielort an              (c.a 30 min vor Anpfiff)

  2. stellt sich den beiden Trainern vor

  3. hält sich in unmittelbarer Nähe beider Auswechselbänke auf

  4. hat seine Arbeitsmaterialien (Berichtsbogen und Schreibutensilien) dabei 

  5. greift beruhigend auf die Offiziellen ein, sofern er dies als notwendig erachtet

  6. begleitet den SR in der Halbzeitpause und nach dem Spiel in die Kabine

  7. macht nach dem Spiel eine Besprechung mit dem SR-Neuling

  8. kontrolliert den vom SR-Neuling ausgefüllten Spielbericht

  9. spricht mit den Mannschaftsverantwortlichen nach dem Spiel

  10. gibt dem zuständigen Verantwortlichen im Kreis ein kurzes Feedback

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