Schiedsrichter im Porträt:

Helena ist eine junge ambitionierte Unparteiische, die genau weiß, was sie will. Mit ihrer lockeren Art prägt sie das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute und drückt dem Spiel so ihren Stempel auf. Mit ihren fast 22 Jahren sagen ihr viele noch eine gute Chance in die höheren Klassen zu kommen. Aktuell leitet sie Spiele in der Bezirksliga und assistiert bis in die Oberliga. 

Quelle: Fupa.de

Helena Euskirchen

Schiedsrichterin

Schiedsrichter seit:

2015

Höchste Spielklasse:

Herren Bezirksliga

Warum ich Schiedsrichter geworden bin:

Ich war beim Fußballspielen häufig verletzt, so dass ich irgendwann nach einer fußballnahen Alternative Ausschau gehalten habe. Gleichzeitig suchte mein damaliger Verein noch einen Schiedsrichter und so kam es, dass ich es einfach mal ausprobierte.  Für mich stellt sich hier eher die Frage, warum ich Schiedsrichterin geblieben bin, denn die Ausbildung machen zwar viele, aber wirklich am Ball bleiben nicht die Meisten. Ich habe für mich entdeckt, durch jedes Spiel individuell dazu zu lernen und mich selbst weiterzuentwickeln. Dazu kommt die ständige Ungewissheit, was im nächsten Spiel passiert und ob man „alles“ richtig machen wird. Diese Herausforderung ließ mich auch trotz negativer Erfahrungen die Tätigkeit nicht aufgeben.

Dieses Spiel ist mir in Erinnerung geblieben:

Ich erinnere mich an sehr viele Spiele, besonders an solche, die entweder sehr gut oder weniger gut liefen. Spontan fällt mir ein Spiel ein, in dem mich ein Spieler nach einem Strafstoßpfiff so laut anschrie, dass ich ihn nur noch verwundert anschaute und ihm augenblicklich die rote Karte zeigte.
Aber auch die ersten Spiele in der höchsten Spielklasse, die ich pfeifen darf, sind mir bisher alle in Erinnerung geblieben – das erste Spiel in der A-Klasse und das erste Spiel in der Bezirksliga. 

Die schönste/negativste Erfahrung als Schiedsrichter:

Das Schönste sind die Komplimente und Zusprüche von beiden Mannschaften und Zuschauern nach einem Spiel. Der schönste Moment war nach meinem ersten Einsatz in der Bezirksliga, als mich der Stadionsprecher nach dem Spiel durchs Mikrofon lobte und mir einen aussichtsreichen weiteren Werdegang als Schiedsrichterin prophezeite.
Ein negatives Erlebnis war, als ein Trainer bereits während eines sehr hitzigen Spiels ständig an der Linie ausfallend wurde und keine meiner Entscheidungen hinnehmen konnte. Nach dem Spiel und nach anfänglichen Diskussionsversuchen seinerseits sagte er nur noch „Das Spiel war auch einfach zu schwer/anspruchsvoll für Sie, nicht wahr?!“ – von der Aussage war ich zunächst ziemlich gekränkt, weil sie arrogant und uneinsichtig zugleich war, aber aufgrund der Resonanz anderer  bekam der Trainer mich nicht dazu, dass ich an meiner Tätigkeit gezweifelt hätte (was er sich wahrscheinlich erhofft hätte).

 

 

Ein/e gute/er Schiedsrichter/in ist für mich ein/e der/die:

auch dazu stehen kann, Fehlentscheidungen zu treffen, der aber auf dem Platz immer konzentriert und motiviert ist. Für mich gibt es diesbezüglich nichts Schlimmeres als arrogant wirkende oder lustlose Schiedsrichter. Ein guter Schiedsrichter ist zuverlässig und gewissenhaft, zielstrebig und motiviert sowie einsichtig und reflektiert. 

Was ich Neulingen mit auf den Weg gebe:

Aller Anfang ist sicherlich schwer, auch im Schiedsrichterwesen. Nur wer wirklich Lust und Leidenschaft entwickelt, weiß, was an diesem Hobby so schön und unvergleichbar ist. Junge Menschen reifen zu Persönlichkeiten und lernen Dinge (rasch) zu entscheiden. Bleibt dabei, es lohnt sich….

 

 

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