Mehr Krampf als Kampf. Derby entpuppt sich

als einfaches Spiel für Steinhaus

 

Mittwoch den 13.12.2017 um 13:30 Tatort Schweich. Es war wieder einmal soweit, die Schiedsrichtervereinigung Trier-Saarburg hatte im Terminkalender eine Fahrt zu einem Bundesligaspiel stehen. Auf dem Programm stand eine sehr namenhafte Partie. Das sogenannte „Baden Württemberg Derby“. Auf dem Papier ein Spiel, welches Spannung, Emotionen und hitzige Momente hervorrufen sollte. Aber wie so oft im Leben kommt es öfters mal anders, als es vorher gesagt wird. „Es wird nicht so heiß gekocht wie gegessen“, sagte Franz-Josef Ferring, Nachwuchsreferent des Kreises Trier-Saarburg.

 

Hoffenheim siegt dank des späten Treffers von Matchwinner Uth

 

In einer taktisch geprägten und phasenweise tempoarmen Partie, bejubelten die „Kraichgauer“ in der 82. Spielminute den einzigen Treffer des Tages durch Marc Uth. Bevor es jedoch zu diesem Treffer des Tages kam, agierte der VfB von Beginn an wesentlich besser als die TSG, wurde jedoch durch zwei verletzungsbedingte Wechsel in der ersten Hälfte früh gebremst.

 

Özcan geht am Ende die Kraft aus!

 

Nach einer sehr ansehnlichen Kombination über Gentner und Akolo im Mittelfeld brachte letzterer den Ball per Querpass zu Özcan, dieser lief Mutterseelen alleine auf Baumann zu. Jeder VfB Fan sah den Ball schon im Tor, doch Özcan blieb am Ende die Luft und die Kraft aus. Durch die zwei frühen verletzungsbedingten Auswechslungen, Donis (27.Minute) und Akolo (38. Minute) beide VFB, fanden die Schwaben nicht mehr in der ersten Hälfte statt.

 

Uth zwingt den Ball über

die Linie

 

Zwischen der 45. Spielminute und der 75 Spielminute plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin. „Man hätte getrost ein Bier oder ein Würstchen holen gehen können, selbst der Gang zur Toilette hätte man getrost tätigen können, MAN HÄTTE NICHTS VERPASST,  äußerten sich die Unparteiischen des Kreises Trier-Saarburg. Bis in der 82. Spielminute Marc Uth, wer auch sonst auf Hoffenheimer Seite, die 30.150 Zuschauer mit dem 1:0 für die TSG erlöste. Nach einem langem Ball in den Strafraum, kam es kurz zu einer unübersichtlichen Szene im Strafraum des VfB. Der  VfB konnte zwar den ersten Schuss mithilfe des Pfostens klären, doch letzten Endes zappelte der Ball im Netz und die Führung für die TSG war erzielt. Ein 1:0, welches aus unserer Sicht etwas schmeichelhaft war, da man eigentlich ein typisches 0:0 Spiel in der Wirsol-Rhein-Neckar-Arena sah. Nun warfen die Schwaben noch einmal alles nach Vorne, jedoch vergebens.

Die berühmte Nachspielzeit sorgte wieder für Spannung, denn Hoffenheim hätte durch einen Konter das 2:0 klar machen können, aber ohne Erfolg.

Das dachte auch Julian Nagelsmann, Coach der Kraichgauer. Der Treffer wurde durch den Assistenten, zu Recht aberkannt, wegen Abseits.

 

An dieser Stelle möchten wir uns in erster Linie bei Franz-Josef Ferring bedanken, der nicht nur die Karten für das Spiel, sondern auch die altbekannten „Lynchpakete“ organisierte. Der größte Dank, jedoch an diesem Tage geht an unseren Busfahrer Helmut. Der uns auf der Hinfahrt durch ca. 15cm Schnee, streckenweise, stets gut und sicher manövrierte. Auch

 

die Rückfahrt absol-vierte er souverän und die Reise wurde so angenehm, wie nur möglich gestaltet.

 

Euer Homepage-Team 

 

Über Weihnachten werden wir zwar Bestellungen in Empfang nehmen, bearbeitet werden sie jedoch erst im Neuen Jahr. Wir hoffen, ihr gönnt uns die Pause.

 

Wir wünschen euch

und euren Familien an dieser Stelle

fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit

sowie einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2018...

 

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Trier-Saarburg