Bundesliga Fahrt nach Mainz 

Mainz mit "Hurra-Fußball" aus den Katakomben

Die Mainzer starteten  mit einem enorm aufwändigen Spielsysteme  in diese Partie, setzte den Kraichgauern  mit aggressivem Pressing zu, kontrollierte das Spiel mit einer hohen Anzahl an Pässen und drängte pausenlos nach vorne. Die Gäste aus Sinsheim wirkten gedanklich nicht auf der Höhe, kamen kaum in die Zweikämpfe, waren immer einen Schritt zu spät  und sahen sich dann schon früh in Rückstand. Nachdem im Hoffenheimer-Sechzehner nicht entscheidend geklärt wurde, zog Latza aus 20 Metern ab und schob das Leder präzise zum 1:0 ins linke Eck (6. Minute).Zum ersten Mal ertönte an diesem Abend der "Narhallamarsch Marsch" der von vielen von uns gefordert war. Während Hoffenheim weiterhin überfordert wirkte, legten die Nullfünfer nach. Muto startete ein feines Solo und traf vom linken Fünfmeterraum zum 2:0 (16.Minute). Wieder ertönte der "Narhalla Marsch und wieder sehr zur Freude von c.a 24.000 Zuschauer die sehr auf ihre Kosten kamen.​

Hoffenheim braucht lange und reagiert prompt

Diese 2:0 versetzte die Mainzer in eine trügerische Sicherheit. Das kraftintensive Pressing wurde vernachlässigt, und der TSG ermöglicht ins Spiel zu kommen. Die längere Leine wusste 1899 sofort für sich zu nutzen. Ein langer Ball von Nordtveit wurde über Uth und Polanski in den Lauf von Amiri gespielt, dessen Volley aus 18 Metern schlug im linken Eck ein, das  1:2 in der 23.Minute. In der Folge hielt Mainz zwar wieder dagegen, doch Hoffenheim war längst in alter Form und verlagerte das Geschehen immer wieder in die gegnerische Hälfte. Rupp scheiterte mit einer Direktabnahme am starken Adler (30.Minute).

Kurz vor der Pause hätte der FSV seine Führung dann ausbauen müssen. Erst leitete Adler mit einem Abwurf einen Alleingang von Öztunali ein, der dann aber aufgrund von mangelnder Kraft vor dem Tor versagte und knapp vorbei schob (43.Minute). Kurz darauf tauchte Fischer frei vor Baumann auf, doch der Schlussmann der Kraichgauer, der an diesem Abend der Beste Hoffenheimer war, rettete klasse per Fußabwehr (44.Minute). Diese schwache Chancenverwertung bestraften die Sinsheimer dann in der Nachspielzeit. Eine Rupp-Ecke köpfte Wagner in den rechten oberen Knick (45.+1 Minute). 2:2, der Halbzeitstand in einer unterhaltsamen Partie wo die Hausherren hätten bereits mit 3:1 führen müssen.

Hoffenheim wird offensiver, Mainz mit deutlichem Chancenplus

Mit Beginn der Zweiten Hälfte brachte Nagelsmann mit Standardspezialist Demirbay einen weiteren kreativ und Offensivspieler. Zunächst aber kamen die Mainzer erneut aggressiv aus den Kattakomben. In dieser Phase hatten die 05er in Person von  Brosinski die nächste Großchance zur Führung. Den               20-Meter-Knaller lenkte Baumann gerade noch an den Pfosten (49.Minute). Die nächste Riesenchance zur 3:1 Führung.

Mit fortschreitender Spieldauer bekam die TSG die Mainzer wieder etwas besser in den Griff. Coach Nagelsmann brachte mit Kramaric die nächste Offensivkraft nach, um das Angriffsspiel weiter anzukurbeln (55.Minute). Mehr als Halbchancen (Uth, 63 Minute; Kramaric, 66 Minute.) sprangen zunächst jedoch nicht heraus.

Etwas mehr Zug zum Tor entwickelten allerdings nach wie vor die 05er, die zwar lange nicht mehr zu gefährlichen Abschlüssen kamen, sich dann aber eindrucksvoll zurückmeldeten: Latzas 17-Meter-Schuss lenkte  Baumann gekonnt um den Pfosten (72.Minute). Aus ähnlicher Position verzog Serdar haarscharf links vorbei (75.Minute). Und auch der eingewechselte Jairo fand den weg ins Tor nicht und scheiterte an Baumann (79.Minute).

Uth als Lebensversicherung garantiert der TSG einen wichtigen Dreier

In der Schlussphase wurde es nach einem Foul von Geiger an Muto noch einmal hitzig. Nach hitzigen Diskussion in einer Spielertraube zeigte Schiedsrichter Manuel Gräfe, der eine Gute Partie machte, insgesamt dreimal Gelb (84. Minute). Nachdem der Ball wieder rollte, war der FSV zwar zwingender und wollte den Dreier zuhause halten, doch als brutal effektiv erwiesen sich die Kraichgauer. Erst scheiterte Kramaric per direktem Freistoß an einer spektakulären Flugeinlage von 05er Schlussmann Adler (90.+2 Minute). Bei der folgenden Ecke bekam Mainz den Ball nicht geklärt und so zirkelte Vogt das Leder noch einmal aus der menge heraus über die Abwehr und vors Tor, wo Uth blank stand und aus sieben Metern zum 3:2-Endstand einschob (90.+2 Minute).

„Eine unterm Strich nicht verdiente Niederlage der Mainzer. Jedoch wenn man sieht wie viele Chancen nicht genutzt worden sind geht auch das in Ordnung. Das ist nun mal Fußball wenn du die Tore nicht machst bekommst du sie hinten das ist normal“ sagte der Organisator der Tour Franz Josef Ferring. An dieser Stelle möchten wir, das Homepage-Team stellvertretend für Alle die mitgefahren sind, uns bei Franz-Josef Ferring für die Organisation und die „Lynch-Pakete“ bedanken. Ebenso und ein ganz

besonderer Dank gilt unserem langjährigem Busfahrer Helmut der uns sicher von Schweich bis Mainz und zurück fuhr. Resümierend kann man sagen wieder mal eine gelungene Fahrt zu einem Bundesliga-Spiel. Und soviel darf man schon verraten, das nächste lässt nicht lange auf sich warten. Bis dahin viel Spaß beim Pfeifen und Fußball gucken.....

Euer Homepage-Team

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